Sind unsere Feuerwehren für Waldbrände gut genug gerüstet?

FDP: Sind unsere Feuerwehren für Waldbrände gut genug (aus-)gerüstet?

Haben die Feuerwehren alle nötigen (Einsatz-)Mittel zur Waldbrandbekämpfung?

Derzeit herrscht in fast allen Teilen Deutschlands aufgrund der anhaltend extrem hohen Temperaturen in Verbindung mit der aufgrund fehlender Niederschläge massiven Trockenheit eine erhöhte bis sehr hohe Waldbrandgefahr. Auch das Hessische Umweltministerium hat unlängst eine entsprechende erste Warnstufe herausgegeben. In den Medien und sozialen Netzwerken findet daher aktuell eine breite und rege Diskussion zum Thema „Waldbrandgefahr und Waldbrände“ statt.

„Nicht erst seit den verheerenden und infernalen Waldbränden in Griechenland und Schweden in den letzten Wochen ist völlig klar“, erklärt der stellvertretende FDP Fraktionsvorsitzende Dr. Rüdiger Werner, „dass Waldbrände, vom Lauffeuer am Boden bis zum Totalbrand, schnellst- und bestmöglich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln durch die Feuerwehr bekämpft werden müssen, um eine Katastrophe zu verhindern. Ziel muss sein, sie frühestmöglich einzudämmen und unter Kontrolle zu bringen, denn der nötige Löschaufwand wächst exponentiell zur Dauer des Waldbrandes.

Für den Fall eines Waldbrandes ist es daher lebenswichtig, dass die Feuerwehr bestmöglich für diese spezielle Brandbekämpfung im – allermeist schwer zugänglichen – Wald ausgestattet ist. Diese Frage der Ausstattung bezieht sich sowohl auf das direkt vor Ort bei der Feuerwehr vorhandene, allgemeine und waldbrand-spezifische Equipment (Fahrzeuge, persönliche (Schutz-)Ausrüstung und Einsatzmittel) als auch auf die Koordinierung mit anderen Rettungskräften, z.B. zur Brandbekämpfung aus der Luft oder der Bereitstellung spezieller geländegängiger Fahrzeuge.

„Die FDP Fraktion Rödermark hat daher“, führt der Fraktionsvorsitzende der FDP Rödermark, Tobias Kruger, weiter aus, „einen umfassenden Berichtsantrag an den Rödermärker Magistrat mit dem Titel: „Waldbrandgefahr – ist die Rödermärker Feuerwehr entsprechend (aus-)gerüstet“ gestellt, denn aus Sicht der FDP“, so Tobias Kruger weiter, „müssen zum Thema der Waldbrandbekämpfung schonungslos alle Fakten auf den Tisch“.

Ein Teil dieses Berichtsantrages der Liberalen ist die essentielle Frage, ob die Feuerwehren in Rödermark angesichts der aktuellen (sowie auch der allgemeinen diesbezüglichen) Gefahr von Waldbränden entsprechend gewappnet sind – insbesondere mit Blick auf die direkt zur Verfügung stehende/-n Technik, Logistik, Ausrüstung, Schutzausrüstung und Einsatzmittel.

Weiterhin will die FDP wissen, wie viel Löschwasser den Feuerwehren in Rödermark permanent sowie direkt für einen ersten direkten Löschangriff im Waldbrandfall zur Verfügung steht und ob der Aufbau einer permanenten Löschwasserförderung zu allen Waldflächen, auch schwer zugänglichen, in Rödermark durch die Feuerwehren sichergestellt werden?

Weiterhin elementar wichtig ist, ob und wie schnell und woher ausreichend geländegängige Fahrzeuge für die Waldbrandbekämpfung der Rödermärker Feuerwehr zur Verfügung gestellt werden können.

„Außerdem interessiert es die FDP“, so Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger abschließend, „welche Kooperationen und Alarmpläne es zur Walbrandbekämpfung sowie zur Sicherstellung der adäquaten Waldbrandbekämpfung seitens der Rödermärker Feuerwehren und beispielsweise dem Technischen Hilfswerk (THW) oder der Polizeihubschrauberstaffel in Egelsbach gibt.“

 
» Die Anfrage der FDP an die Verwaltung der Stadt Rödermark.
» Die Antwort der Verwaltung.

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