FDP Rödermark informiert. Rödermärker Wald

FDP sorgt sich um den Rödermärker Wald
Das ganze Ausmaß ist immer noch nicht zu erkennen, doch die Spuren sind allgegenwärtig: wer in den Rödermärker Wald geht, sieht wo er auch hinschaut vertrocknete Bäume oder solche mit auf die Trockenheit zurückzuführende Schäden. Und es ist nicht nur die als Flachwurzler besonders anfällige, im Rödermärker Stadtwald aber mit bisher 2% unbedeutende Fichte, die in breitem Maße abgestorben ist. Es trifft alle Bäume, auch Kiefern und Buchen. Hinzu kamen Sturmereignisse im Februar und März, die hektargroße Lücken in den Wald geschlagen haben.
Daher haben wir Anfang April eine Anfrage an den Magistrat gestellt, um von den Experten von Hessen Forst eine Einschätzung zu erhalten, wie hoch die Schäden tatsächlich sind. Den Fragenkatalog der FDP finden Sie hier. Die Antwort des Magistrats bzw. von unserer Revierförsterin können Sie hier nachlesen. Wochen später griff auch die Offenbach Post das Thema nochmals auf. Hier finden Sie den Artikel auf op-online.
Auf Initiative der FDP wird die jährliche Waldbeschau des Magistrates im Herbst in diesem Jahr auch für die Stadtverordneten geöffnet, um ein Update zu erhalten. Wir werden darüber berichten.

Weitere Anfragen/Anträge/Antworten/Aktivitäten der FDP-Rödermark bzw. der FDP im Kreis und Bund erhalten Sie:
» FDP Rödermark und FDP Kreistag.
» FDP im Bundestag.

FDP thematisiert erstmalig den Erziehermangel im Kreistag

FDP thematisiert erstmalig den Erziehermangel im Kreistag
Alarmierend: 465 Stellen für Erzieher/-innen fehlen im Kreis Offenbach bis Ende 2020

Aufgrund der Initiative der FDP Fraktion zur Schaffung zusätzlicher Ausbildungskapazitäten für Erzieher/-innen vor Ort im Kreis Offenbach hat sich der Kreistag des Kreises Offenbach in seiner letzten Sitzung umfassend mit dem aus Sicht der FDP essentiellen Thema der zukünftigen Gewinnung von Fachpersonal für die Kindertageseinrichtungen im Kreis Offenbach befasst.

„Erst durch unsere Initiative dazu“, führt FDP Fraktionsvorsitzender Michael Schüßler aus, „haben wir das unübersehbare und allerorts virulente Thema des Erziehermangels auf die Agenda des Kreistages bringen können. Unsere trübsten Prognosen hinsichtlich des dringenden Handlungsbedarfes hierbei wurden völlig bestätigt: Gut 465 Stellen für Erzieher/-innen werden bis Ende 2020 im Kreis Offenbach fehlen.“

Aus Sicht der FDP sind nicht nur neue, zentrale und attraktive Ausbildungskapazitäten für Erzieher/-innen vor Ort im Kreis Offenbach nötig, sondern die gesamte Erzieherausbildung muss dringend reformiert und modernisiert werden. Dazu gehört maßgeblich ein Ausbildungsgehalt von Anfang an und auch die Möglichkeit einer dualen Ausbildung.

Der am Ende einstimmig gefasste Beschluss im Kreistag zur Einrichtung eines gemeinsamen Arbeitskreises ist ein positives Zeichen und auch ein zu begrüßender kommunaler Schulterschluss. Ob jedoch ein Arbeitskreis allein in der Lage sein wird, angesichts des mehr als dringenden Handlungsbedarfes, dem drastischen Erziehermangel zeitnah und wirkungsvoll zu begegnen, wird seitens der FDP kritisch und wachsam beäugt werden.