FDP Rödermark informiert. Tagespflege

FDP möchte Tagespflege attraktiver machen
Wer für ein Kind unter 3 Jahren eine Betreuung sucht, hat 2 Möglichkeiten: entweder er sucht sich einen Platz in einer festen Einrichtung, wo die Kinder in der Regel in Zwölfergruppen betreut werden. Diese werden von der Stadt, von den Johannitern, von der AWO, dem VEF, den Stoppelhopsern oder der Rappelkiste betrieben. Oder er gibt sein Kind bei einer Tagesmutter oder einem Tagesvater ab. Hier erfolgt die Betreuung in Kleingruppen von maximal 5 Kindern in privaten Räumen. Die FDP Rödermark sieht in der Kleingruppenbetreuung viele Vorteile sowohl für die Entwicklung der Kinder als auch für den Steuerzahler. Ein Krabbelgruppenplatz der Stadt Rödermark kostet den Steuerzahler 2019 über 26.000 €, ein Platz in der Tagespflege kostet dagegen deutlich unter 10.000 €.
Die Vergütung der Tageseltern erfolgt über den Kreis und ist an die tariflich vereinbarten Gehälter der Erzieher in den festen Einrichtungen gekoppelt. Allerdings werden diese aufgrund des Fachkräftemangels mittlerweile in fast allen Gemeinden des Ballungsraums über Tarif bezahlt. Auch Rödermark hat einen entsprechenden Beschluss gefasst. Durch diesen Beschluss werden Tageseltern in Rödermark gegenüber Erziehern wieder schlechter gestellt. Aus diesem Grund hat die FDP-Fraktion eine Anfrage an den Magistrat gestellt, um die Möglichkeiten einer speziellen Förderung der Tagespflege auszuloten und die Tagespflege für Interessenten attraktiver zu machen. Den Fragenkatalog der FDP finden Sie hier. Die Antwort des Magistrats können Sie hier nachlesen.
Die FDP plant nach einigen weiterführenden Gesprächen die Erkenntnisse noch in diesem Jahr in einen Antrag an den Magistrat zu stellen, der dafür sorgt, dass die Benachteiligung der Tagespflege ausgeglichen und diese dadurch wieder attraktiver wird.

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