Rödermark. Drogeriemarkt als Zankapfel

Klar „Ruhiges Sondieren“ ist angesagt. Stadtrat muss Zeit gewinnen bis der Bürgermeister wieder da ist.
 
[..]und hat eine Tochtergesellschaft des Discounters Aldi mit dem Bau eines Ladens beauftragt. Doch CDU und AL/Grüne haben Bedenken und der Magistrat hat eine Entscheidung im Stadtparlament um eine Runde geschoben. Die FDP dagegen ist für eine Ansiedlung und wirft der Koalition „Verhinderungs-Gewerbepolitik“ vor […] Lesen Sie den ganzen Artikel bei fr-online.
 
 
Da der Bürgermeister in Urlaub ist, bezog Erster Stadtrat Jörg Rotter (CDU) gegenüber der FR Stellung zu den Vorwürfen von SPD und FDP. Der Magistrat und die schwarz-grüne politische Mehrheit würden keinen „Schnellschuss“ wollen. „Ruhiges Sondieren“ sei angesagt.

Kommunalpolitischen Initiative „Transparenz2.0“

Im Rahmen unserer kommunalpolitischen Initiative „Transparenz2.0“ darf ich Ihnen anbei 1:1 zur Kenntnis übersenden:

Mitteilungen des Magistrates aus der Stadtverordentenversammlung vom 21.07.2015

Genehmigung des Doppelhaushaltes 2015+2016 durch das Regierungspräsidium Darmstadt

HH-Bericht zum ersten Quartal 2015

HH-Ergebnis (vorläufig) zu 2014

Rödermark. Badehaus. Ein Artikel aus 2011.

Aus gegebenem Anlass wird auf einen Artikel aus 2011 hingewiesen,

Badengehende Kalkulationen

Jetzt ist die Katze endlich aus dem Sack: Erster Stadtrat Alexander Sturm räumt zum ersten Mal „offiziell“ in der Offenbach Post (21.01.2011, S.38) ein, dass die Kalkulationen betreffend das Badehaus und dessen Wirtschaftlichkeit nie aufgegangen sind. Doch Grund zur Freude, dass die FDP mit diesem Standpunkt also seit Jahren richtig lag und liegt, gibt es wahrlich nicht. Vielmehr muss man ernüchtert feststellen, dass es traurigerweise tatsächlich genauso und sogar noch schlimmer ist.
Rückblende: Lesen Sie den ganzen Artikel bei der FDP-Rödermark.

2.8.2015. FDP-Sommertour 2015

FDP-Sommertour 2015

Am Sonntag, den 2. August 2015, bietet die FDP-Fraktion wieder eine Radtour für alle interessierten Bürger an, die an den meisten wichtigen Orten vorbeiführt, die in der Kommunalpolitik aktuell im Fokus sind. Startpunkt für unsere Sommertour 2015 ist um 15 Uhr die Fläche des sog. „Alten Gaswerks“ an der Mainzer Straße in Ober-Roden gegenüber dem TG-Vereinsheim.
 

FDP Sommertour 2013
FDP Sommertour 2013

Folgende Stationen stehen auf dem Plan: Potenzielles Baugebiet Altes Gaswerk, Feuerwehr Ober-Roden, potenzielles Gewerbegebiet Kapellenstraße, potenzielles Gewerbegebiet „Am Kühhof“, Marktplatz Ober-Roden, „Jägerhaus“, „Seitzhaus“, Kulturhallenvorplatz, Festplatz Ober-Roden, Kita Motzenbruch, Bücherschrank + BreidertCityCenter, Unterführung Breidertring, Altes Forsthaus + Waldkindergarten, Park an der Spalttablette, Bahnhof Ober-Roden, Baugebiet Eisenbahnstraße, Bau- und Sanierungsgebiet Hitzel- & Beck, Flüchtlingsunterkunft Odenwaldstraße, Bebauungsplangebiet Odenwaldstraße/potenzieller Rossmann-Standort, Standort neue Jet-Tankstelle, Perlite-Gelände, Skaterpark am Badehaus, Badehaus, Franziskus-Haus, Feuerwehr Urberach, verhinderter Thälmann-Weg, Gallusheim, Schule an den Linden, potenzielles Baugebiet Kinzigstraße, Kita Taubhaus, Kita Bruchwiesenstraße, Bahnhof Urberach, Park am Entenweiher, Schillerhaus, Kita Lessingstraße, Kita Liebigstraße, ehem. Helene-Lange-Schule, potenzielles Gewerbegebiet Hainchesbuckel.
 
Die Tour ist etwa 19 km lang und dürfte alles in allem etwa 3 h dauern. Erläuterungen zu den einzelnen Stationen während der Tour wird der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Rüdiger Werner geben. Traditionell endet die Radtour im Biergarten des Hotels Odenwaldblicks auf der Bulau mit einem kleinen Sommerfest, zu dem die FDP-Fraktion alle Teilnehmer sehr herzlich einlädt.
 
 
Hier weitere Informationen zur Sommertour.
 
 

Nur die FDP Rödermark hatte gegen das Groschengrab Badehaus gestimmt.

Nur die FDP Rödermark hatte gegen das Groschengrab Badehaus gestimmt.

Angesichts solch rosiger Expertenprognosen investierte Rödermark 2005/2006 fast 5,5 Millionen Euro in ein neues Badehaus. Der damalige Kämmerer Alexander Sturm plante über die Folgejahre gar mehrere hunderttausend Euro Saunagewinn für die Sanierung des Haushalts ein. Mit Ausnahme des FDP-Fraktionsvorsitzenden Manfred Rädlein klatschten alle Fraktionen Beifall. Lesen Sie den Artikel bei OP-Online

Pressemeldung zum Drogeriediscounter in Ober-Roden

Skandalös: CDU und Grüne verhindern Ansiedlung eines Drogeriemarktes
FDP kritisiert fragwürdige Verhinderungs-Gewerbepolitik von CDU-AL/Die Grünen

Eine Drogeriekette hat starkes Interesse bekundet, sich im „Discounterviertel“ im Gewerbegebiet in Ober-Roden zwischen Odenwaldstraße und Senefelder Straße niederzulassen. Dem Magistrat und der Koalition aus CDU und AL/Die Grünen ist das allerdings zuwider. So wird wohl im Rahmen der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 21. Juli eine Änderung des Bebauungsplans verabschiedet, die weitere Einzelhandelsansiedlungen in diesem Teil des Gewerbegebietes in Ober-Roden zukünftig unmöglich macht. Allein die FDP-Fraktion hat sich bisher deutlich gegen diese Verhinderungsvorlage und für die Ansiedlung des Drogeriemarktes ausgesprochen.

Schwaches Argument der schwarz-grünen politischen Mehrheit: Nicht noch mehr der vorhandenen Gewerbeflächen sollen Einzelhandelsflächen werden. „Das kann doch wohl nur ein sehr schlechter Scherz sein!“, stellt FDP-Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger fassungslos fest. „Es gibt aktuell in Ober-Roden keinen Drogeriemarkt mehr, die Bürger müssen für den Kauf spezieller Drogerieprodukte nach Urberach oder in Nachbarkommunen fahren, was das lokale Rödermärker Gewerbe schädigt und auch ökologisch nicht sinnvoll ist. Jetzt gibt es einen konkreten Interessenten, der diese Versorgungslücke schließen und Arbeitsplätze vor Ort schaffen möchte, aber CDU und Grüne wollen dies – unglaublich – verhindern!“ Kruger betont weiterhin, dass in den Augen der FDP jeder Einzelhandelsbetrieb faktisch auch ein Dienstleistungsgewerbe ist, das absolut in das Gewerbegebiet passt und das Angebot vor Ort sinnvoll ergänzen würde.

Auch FDP-Fraktionskollege Dr. Rüdiger Werner ist fassungslos. „Hier hat sich ein gut zu erreichendes Einkaufsgebiet der kurzen Wege entwickelt. Lidl, Aldi, Netto, Action, Biomarkt, Getränkemarkt, Bekleidungsfachgeschäft – für die FDP ist klar, dass eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung die Ansiedlung eines Drogeriemarktes an dieser Stelle sicher begrüßen würde. Aber nun wird ein Fachanwalt eingeschaltet und Geld für einen Verhinderungs-Bebauungsplan ausgegeben, um den Drogeriemarkt zu boykottieren. Aktuell wird eine der letzten freien Gewerbeflächen am Rödermarkring bebaut – mit der 6. Tankstelle in Rödermark! Seltsamerweise wird dies von den gleichen Personen, die an anderer Stelle Rossmann verhindert wollen, begrüßt und nicht mit einer Bebauungsplanänderung verhindert, obwohl hier das eigene Argument viel eher zutrifft als im Falle eines Drogeriemarktes. Ich bin wirklich sprachlos!“

Den von Bürgermeister Kern ins Spiel gebrachten Alternativstandort am noch zu bebauenden Areal rund um den P&R-Parkplatz in der Odenwaldstraße hält die FDP für völlig ungeeignet. Dieser läge faktisch in einem Wohngebiet und würde die benötigten Kundenparkplätze nicht anbieten können. Auch regt die FDP an, das mittlerweile in die Jahre gekommene Einzelhandelskonzept der Stadt zu überarbeiten und der Lebensrealität anzupassen. Es macht überhaupt keinen Sinn, hier zum Nachteil von Bevölkerung und Gewerbe gleichermaßen Luftschlössern hinterherzujagen.

Zu guter letzt setzt Kruger setzt noch einen obenauf: „Marktwirtschaft in Rödermark – das war einmal!“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende. „Das, was hier gemacht wird, ist pure Planwirtschaft. Nicht mehr der Markt und/oder die Bürger entscheiden, was gebraucht wird, sondern die politische Macht nach Ideologie. Dass die CDU das mit sich machen lässt und zum aktiven Gewerbeverhinderer wird, hätte ich nie gedacht! Da gibt es freie Gewerbeflächen und einen Investor, der Arbeitsplätze schaffen will, aber die Koalition will lieber den Status Quo und damit den Leerstand festschreiben. Unfassbar!“ (rw/tk)

Änderunsantrag der FDP-Rödermark
Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) für den
Bebauungsplan A 21.5 „Nördlich des Rödermarkrings“ (Teilräumige
Änderung des Bebauungsplans A 21.2) – (großflächiger) Einzelhandel“