FDP: Mehr Demokratie wagen – wechselnde Mehrheiten große Chance für Rödermark

Pressemeldung FDP Rödermark
Pressemeldung FDP Rödermark

FDP: Mehr Demokratie wagen – wechselnde Mehrheiten große Chance für Rödermark
statt minimaler Koalitionskonsens

Debattenkultur und politische Argumentation stärken, statt minimaler Koalitionskonsens
Das Rödermärker Kommunalwahlergebnis lässt rechnerisch mehrere Optionen für eine klassische Koalitionsbildung zu. Als kleinste der 5 Fraktionen in der neuen Stadtverordnetenversammlung könnte die FDP bei mehreren dieser Farbenspiele das Zünglein an der Waage sein. „Wir werden selbstverständlich alle Gesprächsangebote der anderen Parteien annehmen und uns keiner denkbaren Koalition von vornherein verschließen“, fasst FDP-Stadtverbandsvorsitzender Sebastian Donners die Ausgangslage für die Rödermärker Liberalen zusammen. „Doch ich mache keinen Hehl daraus, dass wir bei dieser Ausgangslage, wo die beiden bisherigen Koalitionspartner, die Rödermark in vielen Bereichen in den letzten 10 Jahren Stillstand gebracht haben, gleich groß sind, uns auch sehr gut vorstellen könnten, wenn Rödermark in den nächsten 5 Jahren ohne feste Koalition regiert wird. Aus Sicht der FDP wären wechselnde bzw. offene Mehrheiten für Rödermark in der kommenden neuen Wahlperiode wahrscheinlich das bessere Modell.“

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Lärmproblematik Rodaustraße

FDP nimmt Stellung
Lärmproblematik Rodaustraße

In einer Pressemitteilung (Heimatblatt Seite 5) fasst die BI Rodaustraße die Aussagen der Parteien zum Thema Lärmbelästigung der Anwohner durch den Straßenverkehr zusammen. Die Auffassung der FDP wird dabei zu stark pauschalisiert und in einigen Punkten auch nicht korrekt wiedergegeben.

Die FDP hält daher fest: die Anwohner leiden in der Tat unter Straßenlärm, der in den letzten Jahren zugenommen hat. Es besteht Handlungsbedarf. Neben der Lärmbelästigung hat die Rodaustraße noch 3 weitere Defizite:

  • Schlechter Fahrbahnbelag mit vielen Straßenschäden
  • Unsichere Straßenquerung im Kreuzungsbereich Am Zilliggarten
  • Kein Radfahrstreifen zwischen Mühlengrund und Kino-Kreuzung

Ein generelles Tempo 30 auf der Rodaustraße lehnen wir strikt ab. Das ist aus unserer Sicht nicht die Lösung. Es kann nicht sein, dass eine Straße, die als Entlastungs- und Umfahrungsstraße für die in den 70er Jahren extrem stark belastete Ortsdurchfahrt Urberach (Bahnhofstraße/Konrad-Adenauer-Straße) geplant und gebaut wurde, einer Wohnstraße gleichgesetzt wird.
Hilfreich wäre ein neuer Fahrbahnbelag (Flüsterasphalt). Die dazu nötigen finanziellen Spielräume fehlen aus Sicht der FDP leider zurzeit.
Besonders wichtig und auch geschwindigkeitsmindernd wäre ein Umbau des Kreuzungsbereichs am Zilliggarten mit großen Fahrbahnteilern und neuen Fahrbahnmarkierungen. Hier würden wir ansetzen.

Wir sind festinstallierten Blitzersäulen keinesfalls abgeneigt. Der alte Standort am Park am Entenweiher ist allerdings schlecht gewählt, da hier aufgrund der beengten Fahrbahn tendenziell langsamer gefahren wird. Der bessere Standort wäre zwischen Zilliggarten und Unterführung, weil die Straße hier eher nach Tempo 70 aussieht und entsprechend schneller gefahren wird. Sollte der Standort aus rechtlichen Gründen nicht möglich sein, sollte hier regelmäßig mit mobilen Geräten kontrolliert werden.
Die Unterführung wirkt wie ein Schallverstärker. Die Wiedereinführung einer Wandbegrünung oder andere schallschluckende Elemente an den Wänden könnten eine spürbare Lärmminderung herbeiführen.

Zwischen Mühlengrund und Kinokreuzung Sollte nicht nur die Fahrbahndecke erneuert werden, es müssen auch dringend Fahrradstreifen installiert werden. Diese müssen im Zweifel auch Vorrang haben gegenüber der Abbiegespur zum Aldi.
Auch sollte zumindest geprüft werden, ob eine feste Schallschutzwand entlang der Rodau möglich ist.

Fazit: Die FDP nimmt die Klagen der Anwohner sehr ernst und ist auch bereit, größere Summen in die Hand zu nehmen, um Abhilfe zu schaffen. Viele kleine Maßnahmen können hier einiges bewirken. Auf der anderen Seite muss die Funktion der Rodaustraße als Umgehungsstraße zwingend erhalten bleiben. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h kommt für uns daher nicht in Frage.

» BI erhält Antworten zu ihren Vorschlägen gegen Lärm

Innovative Ideen und Kreativität für aktiven Klimaschutz und mehr Nachhaltigkeit

Pressemeldung FDP Rödermark
Pressemeldung FDP Rödermark

AL/Grüne genügen ihren eigenen Ansprüchen nicht

In einer jüngeren Pressemeldung von AL/Grünen bezeichnen diese – wie gewohnt sehr vollmundig – die politische Konkurrenz als ökologisch unglaubwürdig und fordert von der Bevölkerung, die Parteien nicht nur an ihren Worten, sondern auch an ihren Taten zu messen. Genau das Gleiche fordert umgekehrt auch die FDP von den Grünen – mit Blick auf deren Politik der letzten Jahre – und die Bilanz ist höchst ernüchternd.

„Seit vielen Jahren ist die AL verantwortlich an der Rödermärker Kommunalpolitik beteiligt, Roland Kern war 14 Jahren lang Bürgermeister und seit 10 Jahren regiert in trauter Harmonie eine grün‐schwarze Koalition in Rödermark. Sucht man in all diesen Jahren nach Initiativen der AL im Bereich Klima‐, Umwelt und Naturschutz, stellt man fest: da ist nicht viel gewesen!“, schimpft FDP‐Stadtverbandsvorsitzender Sebastian Donners. „Die AL hat in Rödermark viel zukunftsorientierte Entwicklung grundsätzlich verhindert und auf der anderen Seite in den Bereichen Umwelt, Klima, Naturschutz nichts von praktischem Belang umgesetzt. Rödermark ist in diesen vielen Jahren in keinem der Bereiche eine auch nur ansatzweise vorbildliche Kommune geworden. In der Praxis ist die Feldflur in dieser Zeit artenärmer geworden, die Naturflächen im Wald beschränken sich auf das gesetzliche Minimum und auch im praktischen Klimaschutz herrscht seit einem Jahrzehnt Stillstand. Die meisten durchdachten Initiativen in dieser langen Zeit kamen von der FDP‐Fraktion, zuletzt z.B. die Umstellung der städtischen Grünflächenpflege nach ökologischen Kriterien und die noch nicht beschlossene Einrichtung eines runden Tischs Landschaftspflege und Naturschutz, um eine regelmäßige Gesprächsplattform zu haben, die unter anderem auch die Landwirtschaft mit einbezieht.“

Würde man es ernst meinen mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ bei der AL, hätte Rödermark schon längst einen jährlichen, qualifizierten Nachhaltigkeitsbericht. Genau diesen will die FDP in den nächsten 5 Jahren in Rödermark etablieren – intelligente und kostensparende Nachhaltigkeit durch effektive, stadtweite Ressourcenschonung. „Wir haben seit 8 Jahren in Rödermark ein wirklich gutes Klimaschutzkonzept auf dem Papier, aber in der Praxis sieht man davon leider nichts,“ stellt FDP‐Umweltexperte Dr. Rüdiger Werner ernüchtert fest. „In kaum einer anderen Kommune werden die Radfahrer so vernachlässigt wie in Rödermark. Die Zukunft der Mobilität besteht aus Sicht der FDP aus einem intelligenten Mix aus regenerativen Kraftstoffen (e‐Fuels und Wasserstoff) sowie zusätzlich der Elektromobilität. Doch diesbezüglich kann die Stadt Rödermark bisher nur auf 4 E‐Zapfsäulen der Entega und einige private Wallboxen verweisen. Das ist ganz klar zu wenig. Rödermark braucht einen innovativen Plan für eine öffentliche Infrastruktur der Zukunft. Die FDP wird all diese Themen in den nächsten Jahren ohne Wenn und Aber offensiv angehen.“

Es muss aus Sicht der FDP überdies deutlich mehr in Rödermark getan werden, um die Artenvielfalt zu erhalten, Biotope müssen besser gepflegt und vernetzt werden, die Umweltverschmutzung mit Müll muss reduziert werden und mehr Grün in der Stadt wirkt der kontinuierlichen Aufheizung durch den Klimawandel spürbar entgegen. Die Stadt muss beim Thema Nachhaltigkeit Vorbild sein und so möglichst viele Bürger zur Nachahmung aufmuntern.

FDP‐Spitzenkandidat Tobias Kruger abschließend: „Es gibt so viele kleine Dinge, die man vor Ort ohne allzu großen Aufwand bei uns in Rödermark verändern kann und könnte. AL/Grüne haben hier leider die 10 Jahre lang bequem in der Umarmung der CDU
geschlafen. Von dem im letzten Jahrhundert erworbenen Image der „Umweltpartei“ zehren AL und Grüne bis heute noch – obwohl die politische Realität diesen Nimbus längst ganz deutlich überholt und pulverisiert hat.“

Keine Gebühr ohne Leistung

Keine Gebühr ohne Leistung
Keine Gebühr ohne Leistung

„Keine Gebühr ohne Leistung“ – bereits seit einem guten „Corona“-Jahr setzt sich die FDP-Rödermark sehr aktiv dafür ein, dass die Eltern in Rödermark während der „Corona“-Pandemie nur für diejenigen städtischen Betreuungsleistungen auch wirklich zahlen müssen, die sie praktisch in Anspruch genommen haben oder in Anspruch nehmen konnten. Es ist daher schon mehr als grotesk, dass die Stadt Rödermark nunmehr hierfür die Lorbeeren versucht einzusammeln … Lesen Sie den Artikel bei OP-Online

Keine Gebühr ohne Leistung